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interesting, Jewish culture related links.

Limmud Wien 2019 Program

10:00-11:00

Registration & Sunday Breakfast

15:35-16:25

Beate Thalberg • DE

11:00-11:30

Opening ceremony with
Jenny Simanowitz

11:30-12:20

Jazz Gitti & Thomas Strobl • DE

David Benkof • EN

Sarah Egger • EN

Break

12:35-13:25

Efi Love Light (Efrat Yifrach) • EN

Until 17:15

Sheri Avraham • EN

Bernhard Mühleder • DE

Break

16:55-17:45

Gil Levanon & Katharina Rohrer • EN

Renate Meissner & Michaela Niklas • DE

Christoph Lind & Philipp Mettauer • DE

Lior Bar Ami • EN

Peter Schwarz • DE

Jenny Simanowitz • EN

Break + Lunch

14:15-15:05

Maria Theresia Moritz • DE

David Benkof • EN

Eleonore Lappin-Eppel • DE

Michael Ehn • DE

Followed by Chess Cafe until 18:00

Break

Amani Abuzahra, Julya Rabinowich, Eric Frey, Alexia Weiss Moderation: Natasa Konopitzky • DE

Until 19:00

Break

18:10-19:00

Robert Streibl • DE

Schlomo Hofmeister • EN

19:10-21:00

Closing Concert

Stadttempelchor 

mit Shmuel Barzilai & Benjy Fox-Rosen

 

Klezmer Reloaded 

with Maciej Golebiowski,

Alexander Shevchenko

& special guests

+

Chess Cafe - Play, watch, teach, learn

Kineke Mulder

Pop-up performances during the breaks

Didgeridoo - Nicola Romeo

Klezmer Reloaded

Es geht nirgends so zu wie auf der Welt —
Jazz Gitti redet und singt mit Thomas Strobl

Jazz Gitti &
Thomas Strobl

Die Geschichten aus dem ereignisreichen Leben der legendären Jazz Gitti erzählen von der Freude und dem Schmerz, die sie in ihrer Zeit in Israel sowie auf ihrem Weg an die Spitze der österreichischen Musikszene erfahren hat. Begleitet wurde sie auf ihrem musikalischen Weg von ihrem Freund und Gitarristen – dem Musikkabarettist Thomas

Strobl, der aktuell mit seinem Programm JUKEBOX unterwegs ist. Thomas wird Gitti

auch beim Limmud begleiten – zusammen werden sie das spannende Programm mit

einem Interview und Liedern aus ihrem reichhaltigen Repertoire eröffnen – ein bissl

was aus den verschiedenen musikalischen Welten.

When a Jewish Opinion Gets At Your Kishkes

David Benkof

Dare to exit your echo chamber and confront challenging contemporary Jewish voices. Let a Zionist text assail you for living in the Diaspora, or a feminist thinker needle your Orthodoxy. Is Brit Milah immoral? Is intermarriage good for the Jews? Everyone’s opinions will be welcome and respected - and challenged.

The Power of Things

Sarah Egger

Terms like decluttering, minimalism, simplifying and konmari method have become increasingly popular. Sure, stuff takes up valuable space, money, and time and spending those three resources intentionally can be beneficial. But how can you make an intentional decision if there are no options in the first place? How does a lack of certain objects translate to feeling alien and not represented? What can objects actually do for you in terms of strengthening your (Jewish) identity, helping you feel connected to other (Jewish) people, making you laugh or remembering something that had a great impact on your life? In this workshop, we’ll reflect together on the role things play in our lives. I’ll also introduce you to the result of my own ponderings on these questions: my company Schmonzelach Un Tinef.

Gedenken an NS-Gräuel Bedeutung für Überlebende der Verfolgung — 

Teil früherer und heutigen Politik 

Peter Schwarz

Das Psychosoziale Zentrum ESRA entstand Anfang der 90er-Jahre. Dem voran gingen die Waldheim-Ära und der damit zusammenhängende Wahlkampf, der die Österreichische Gesellschaft veränderte. Ich möchte das offizielle österreichische Gedenken an die Opfer des NS-Regimes beleuchten. Wie es sich im Laufe der Jahrzehnte entwickelte und welche Bedeutung es unter unterschiedlichen Regierungen hatte. Nicht zuletzt geht es auch darum, welche Bedeutung Gedenken nicht nur in der Gesellschaft allgemein, sondern speziell bei den Betroffenen, den Überlebenden der NS.-Verfolgung und deren Nachkommen hat.

Miriam: The Woman without Whom We Would Not Be Free

Lior Bar Ami

“His sister stood at a distance, to see what would happen to him.” (Ex. 2:4)

Miriam made sure that her baby brother was safely delivered into the saving hands of the Pharaoh’s daughter. Miriam led the women and the people in song at the sea (Ex. 15:20-21). There are many traditions associated with Miriam the prophetess, showing her prominence and importance in the Exodus from Egypt. Let’s explore some of the traditional sources about Miriam and learn together that without her our people would never have left Egypt, and we would not be free today.

“Who’s Afraid of the Jewish Mother?”- Humor as Resilience (Workshop)

Jenny Simanowitz

„Es gibt kaum etwas im menschlichen Dasein, das dem Menschen so sehr und in einem solchen Ausmaß ermöglichte, Distanz zu gewinnen, wie der Humor.“ (Viktor E. Frankl)

To see the humor in situations, especially in our own problems, we have to adopt a higher, more rational perspective. Humans are the only species that laughs because we are the only animals whose minds can rise above the here and now, the real and the practical.

During the Holocaust, and in Jewish humour generally, humour served three main functions. First, its critical function: humour focused attention on what was wrong and sparked resistance to it. Second, its cohesive function: it created solidarity among those laughing together at the oppressors. And third, its coping function: it helped the oppressed get through their suffering without going insane.

“Who’s afraid of the Jewish mother?” witty as it is, is also a homage to the Jewish mother, and to people who have to fight for their dignity and their identity in a strange and often hostile world.

Koscher im Krieg. Wien 1914-1918

Christoph Lind & Philipp Mettauer

Philipp Mettauer gibt einen Überblick über die Geschichte und die Tätigkeit des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs. Daran anknüpfend erzählt Christoph Lind über ein Forschungsthema: das Verhältnis zwischen Reform und Orthodoxie in den jüdischen Gemeinden des ländlichen Niederösterreichs. Die ersten beiden Gemeinden Niederösterreichs in Krems und St. Pölten (nach 1670) wurden in den 1850er Jahren als reformierte Gemeinden von Zuwanderern aus Böhmen und Mähren gegründet, die dem „Wiener Minhag“ folgten. In anderen Regionen stammten viele der Zuwanderer auch aus konservativen Gemeinden des heutigen Burgenlandes. Heftige Konflikte zwischen den Angehörigen der unterschiedlichen Strömungen blieben nicht aus. Der Vortrag folgt der Geschichte von Reform und Orthodoxie in den 15 niederösterreichischen Kultusgemeinden von der Zeit ihrer Entstehung nach 1850 bis zum Jahr 1938.

Beatles Torah

David Benkof

Did the Sages think that “money can’t buy you love”? Does Kohelet teach us to “let it be”? Compare Jewish texts with Fab Four lyrics to find new meanings in both. Are the perspectives of the Beatles about love, friendship, spirituality, and community consistent with Judaism? What if we look at Beatles songs through a rabbinic lens? Together, “we can work it out”.

Viennese Chess History

Michael Ehn

Kineke Mulder

Der Vortrag besteht aus zwei Teilen. Im ersten wird der Versuch unternommen, die Frage zu beantworten, warum das Schachspiel in der jüdischen Kultur über viele Jahrhunderte eine so wichtige Rolle spielte. So ist z.B. die Hälfte aller Schachweltmeister jüdischer Herkunft. Im zweiten Teil wird die historische Entwicklung der Wiener Schachszene beschrieben. Mit der Entstehung des Kaffeehauses, das ab Mitte des 18. Jahrhunderts eine immer wichtigere Rolle für das Schachspiel einnahm, wurde ein Grundstein zur „Goldenen Wiener Schachära“ gelegt. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zog die rapid wachsende Kaiserstadt zahlreiche Schachtalente aus allen Teilen des österreichischen Kaiserreiches und aus dem Zarenreich an. Zum anderen lag die Ursache für den Aufstieg Wiens zur Schachmetropole bei vielen jüdischen Mäzenen, welche die brotlose Kunst des Spiels förderten und organisierten. Gegen Ende der Monarchie war die Donaumetropole zu einer internationalen Schachgroßmacht avanciert: Viele Weltklassespieler lebten in Wien und zwischen 1873 und 1938 wurden zahlreiche Großmeisterturniere ausgerichtet, darunter als Höhepunkt der Weltmeisterschaftskampf 1910. Mit der Vertreibung und Ermordung der Wiener Juden wurde diese Lebenswelt fast völlig ausgelöscht. Die österreichische Schachszene hat sich bis heute davon nicht erholt.

Play, watch, teach, learn

Wien war vor hundert Jahren Schachhochburg der Welt. Wir wollen das Spiel, das stets für alle Menschen war, im urbanen öffentlichen und halböffentlichen Raum wieder sichtbar machen. Im Park, auf der Straße, in Kaffeehaus, im Kaufhaus und auch bei Limmud.

Pop-up-Schach-Café: Das mobile Schachzimmer eines Wiener Kaffeehauses aus den ‘Goldenen Schachzeiten’. Es dreht sich hier um Begegnung, Augenhöhe und Vermischung – und um Sicherbarkeit von Schach in Wien. Der Schachtisch ist gedeckt, wir laden herzlich zum Spiel! Schachpartner finden sich leicht im Pop-up-Schach-Café.

"Leben und Vertreibung der Juden in Wien" – Der Rundgang für Schulklassen

Maria Theresia Moritz

Was steckt hinter einem Vermittlungsangebot für Schulklassen im zweiten Wiener Bezirk zum Thema „Leben und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in Wien“ und mit welchen Konflikten hat es zu kämpfen? Die Herausforderungen und Erfahrungen des seit vier Jahren bestehenden Rundganges werden vorgestellt sowie die eingesetzten Materialien und Reaktionen der SchülerInnen und Lehrenden präsentiert.

Der “New Israel Fund”: Unterstützung der Demokratie durch Förderung der Zivilgesellschaft in Israel

Eleonore
Lappin-Eppel

Der New Israel Fund wurde 1979 von israelischen und amerikanischen Jüdinnen und Juden gegründet, um in Israel die erst im Entstehen begriffene fortschrittliche Zivilgesellschaft zu unterstützen. Heute ist der NIF die größte Hilfsorganisation einiger lebendiger und vielfältiger NGOs, die sich für Demokratie, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit einsetzen und Rassismus bekämpfen. Der NIF ist aber nicht unumstritten. Die israelische Regierung, allen voran Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, beschuldigen ihn des Verrats und der Nestbeschmutzung. Eine Reihe von unterstützten NGOs gerieten zunehmend unter Druck. Die Präsentation wird einige NGOs vorstellen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Im Anschluss soll diskutiert werden, ob dies die beste Form ist, Israel zu unterstützen und welche Alternativen es dazu gibt.

Mizrahi Futurism

Sheri Avraham

During the 1950s in Israel we could follow a special social phenomenon: the creation and the establishment of Mizrachim/ot as an identity. The process of unifying diverse groups of people with different languages, customs, places of birth, education and class is long and complex. In the case of Mizrachim/ot, it took only about two generations. This newly constructed identity category became recognized as incontrovertible and not only within the borders of Israel. This led me think about how human fictions function in the process of identifying ourselves. What are the stories which we are telling ourselves in order to be able to navigate as collectives? Or how should we, as a large group of people, act and react with each other?

In my artistic research, I use futuristic art in order to create urgency so as to broaden our imagination for new possibilities. In this talk, I will share part of my research work which focuses on the futurist elements in Jewish history.

Raus aus dem Korsett! - 100 Jahre Frauenwahlrecht

Beate Thalberg

Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert durften weder über ihren Wohnort oder ihr persönliches Vermögen, noch über ihre Kinder bestimmen. Vom politischen Leben waren sie ausgeschlossen. Hedwig Dohm (1831-1919) in Deutschland, Therese Schlesinger (1863-1940) in Österreich und die ersten Studentinnen in Zürich wie Rosa Luxemburg (1871-1919) gehören zu jenen jüdischen Frauen, die alles für die Freiheit riskiert haben - ihre eigene und die aller Frauen. Sie wurden ausgelacht, bespuckt und verhaftet. Doch das warf sie nicht zurück. 1919 haben sie in Österreich und Deutschland das Wahlrecht für Frauen erkämpft. In der Schweiz wurde ihr Widerstand fast zur unendlichen Geschichte. Faszinierende Persönlichkeiten in hoch dramatischen Zeiten, eine Session für Männer und Frauen.

Die “KZ-Gedenkstätte Mauthausen”: ein internationaler Ort der Erinnerung und der historisch-politischen Bildung

Bernhard Mühleder

Das KZ Mauthausen war von 1938 bis 1945 Mittelpunkt eines Systems von mehr als 40 Außenlagern und der zentrale Ort politischer, sozialer und rassistischer Verfolgung durch das NS-Regime auf österr. Territorium.

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen versteht sich als Gedenkort und Lernort. Mit ihren Vermittlungsprogrammen möchte sie die historisch-politische Bewusstseinsbildung fördern. Deshalb beschäftigt sich die pädagogische Vermittlung multiperspektivisch mit den Opfern, den Tätern und dem gesellschaftlichen Umfeld des KZ Mauthausen. In der Rekonstruktion dieser historischen Perspektiven erschließen sich Bedingungen, Motive und Handlungsspielräume der Beteiligten.

Als pädagogische Prinzipien gelten bei Vermittlungsprogrammen an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen das autonome und das partizipative Lernen. Die BesucherInnen nehmen eine aktive Rolle ein. Sie sollen sich in der Gruppe über ihre Eindrücke sowie über historische Text- und Bildmaterialien austauschen, um sich der Geschichte eigenständig zu nähern. Auf dieser Basis leiten die BesucherInnen Fragen für die Gegenwart ab und stellen selbständig Bezüge zum Heute und zu eigenem
Handeln her.

Voice Development, Mantras & Harmony Singing Workshop

Until 17:45

Efi Love Light
(Efrat Yifrach)

Voice development, Mantras & Harmony singing workshop: An opportunity to learn how to master your voice, sing in harmony, overcome fear and develop inner confidence

Life stories of NS victims

Renate Meissner & Michaela Niklas

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus erachtet die Dokumentation und Publikation von lebensgeschichtlichen Erinnerungen als äußerst wichtig für die Aufarbeitung der jüngeren österr. Geschichte. Die persönlichen Erinnerungen und Erzählungen vieler tausender Menschen, die diese im Zuge ihrer Antragstellung beim Nationalfonds hinterlassen haben, sind eine wichtige historische Quelle und dienen der Wahrung des Andenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

Seit dem Jahr 2000 veröffentlicht der Nationalfonds daher lebensgeschichtliche Erinnerungen von Überlebenden. Die Online-Sammlung enthält mehr als 120 Lebensgeschichten sowie Videos mit persönlichen Erfahrungsberichten von NS-Opfern. In der seit 2011 herausgegebenen Buchreihe „Erinnerungen. Lebensgeschichten von Opfern des Nationalsozialismus“ erzählen Menschen aus allen Opfergruppen über ihre berührenden Schicksale. Zahlreiche Fotos und historische Dokumente bereichern die Bücher und geben einen visuellen Einblick in die Erzählungen.

In unserer Präsentation möchten wir anhand ausgewählter Lebensgeschichten und Fotos die Buchreihe vorstellen.

"Back to the fatherland"

Gil Levanon & Katharina Rohrer

Even in the globalized world of today, stereotypes are more alive and well than ever. Gil and Kat made this experience first-hand while directing their documentary “Back to the Fatherland”, which deals with young Israelis moving to Germany and Austria and how their grandparents, who fled from the former Nazi countries, deal with their move.

Gil and Kat will provide funny and enlightening insights into their filmmaking adventure, share their observations on stereotypes they encountered or have held themselves, and reveal what they have learned about each other and the 3rd generation on both sides.

Paneliskussion: Europas brennende Frage – Brücken oder Mauern bauen?

Amani Abuzahra

Eric Frey

Alexia Weiss

Julya Rabinowich

Moderation:
Natasa Konopitzky

In Anbetracht des Aufstiegs rechtspopulistischer Parteien in Europa und dem aufgeheizten Diskurs über Flüchtlinge bzw. Migrantinnen und Migranten stellt sich die Frage, wie man generell und insbesondere als Jüdinnen und Juden auf diese sozialen Herausforderungen reagieren kann.


Anknüpfend an den Vortrag von Martin Pollack zum Thema „Von der Ablehnungskultur zur Ablehnungswut“ diskutieren Amani Abuzahra, Micha Brumlik, Eric Frey und Alexia Weiss. Moderiert wird das Panel von Natasha Konopitzky.

The Jews of Krems

Robert Streibel

Krems war ein Zentrum des Deutschnationalismus und des Antisemitismus. In Krems gab es bis 1938 aber auch eine kleine jüdische Gemeinde. Auch 30 Jahre nach dem Beginn der Erforschung der Geschichte der Jüdinnen und Juden tauchen noch immer neue Aspekte auf. So zum Beispiel eine antisemitische Karikatur über Juden im Deutschen Turnverein aus dem Jahr 1888, die bei Limmud zum ersten Mal gezeigt und kommentiert wird. Gibt es Mazel tov in Krems? Wie kam es, dass Sonnentor, die sich auf Herstellung und Vermarktung von Kräutern, Tees und Gewürzen aus biologischem Anbau spezialisiert haben, in der Filiale in Krems beim Steinertor einen „Mazel tov Tee“ verkauft, wo doch durch Jahrzehnte in der Stadt nur der „Wein des Vergessens“ getrunken wurde. Und wie ist das Verhältnis von den Winzern und den Nazis?

Purim - a Mystical Dimension

Schlomo Hofmeister

In Moshiach's time, all of the books of the Prophets and Writings will be nullified, with the exception of the Book of Esther. It will continue to exist, just like the Written and the Oral Tora, which will never be nullified"" (Maimonides: Laws of Megilla 2:18).

It's not about wine, it's not about food, it's not even about the historic event from times of yore which we commemorate on that day. Purim is an essential aspect of Jewish reality, every day of the year!